Wie Mitte des 20. Jahrhunderts in der Royal Mint Geld geprägt wurde

Dieser Archivfilm aus dem Jahr 1956 bietet einen wertvollen Einblick in den Münzprägeprozess bei der Royal Mint, der offiziellen Münzprägeanstalt des Vereinigten Königreichs.

Zu Beginn ist ein Schmelzofen zu sehen, in dem Metall auf hohe Temperaturen erhitzt wird. Das geschmolzene Metall wird aus den Behältern gegossen und von einem Roboterarm zur weiteren Verarbeitung befördert. Anschließend folgt die Formgebung der Metallstangen, die der Arbeiter wiederholt durch eine Presse führt, um die für die Münzherstellung erforderliche, nahezu ideale Dicke zu erreichen.

Im Folgenden wird der Prozess des Prägens bzw. der Prägung von Motiven auf Münzrohlinge mithilfe von Maschinen gezeigt, während Bediener den Betrieb überwachen. Die Münzen fallen anschließend in Behälter, werden danach einer weiteren Wärmebehandlung unterzogen und in Wasser abgekühlt.

Nach dem Abkühlen werden die Münzen in Säurefässern gereinigt, wo Verunreinigungen und Oxidationsrückstände entfernt werden. Anschließend prüfen die Mitarbeiter die Münzen sorgfältig und verwenden dabei Lupen zur Qualitätskontrolle. Im Bild ist insbesondere eine Halbkrone zu sehen, die ein Mitarbeiter eingehend untersucht.

In den letzten Szenen sehen wir, wie die fertigen Münzen in Behälter und Säcke gesammelt werden, während Prüfer an den Förderbändern vor dem Vertrieb weitere Kontrollen hinsichtlich ihrer Unversehrtheit durchführen. Der Film bietet ein authentisches Bild der industriellen Geldproduktion Mitte des 20. Jahrhunderts und hebt dabei Präzision, Mechanisierung und strenge Qualitätskontrolle hervor.

Quelle: YouTube-Kanal von British Pathé

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