Dieser Artikel bietet einen grundlegenden Überblick über die österreichisch-ungarischen 1-Krone-Münzen, die von 1892 bis 1918 im Umlauf waren. Die österreichisch-ungarischen Kronen sind Teil der nationalen Numismatik aller Nachfolgestaaten des ehemaligen Österreichisch-Ungarischen Reiches und daher bei Numismatikern und Sammlern aus diesen Ländern sehr beliebt. Auch in unseren Ländern sind sie beliebt, da sie in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Teilen Serbiens (Vojvodina) und dem heutigen Montenegro (Boka Kotor) als Zahlungsmittel galten.

Die österreichisch-ungarische Krone war von 1892 bis zur Auflösung des Österreichisch-Ungarischen Reiches im Jahr 1918 die grundlegende Währungseinheit. Danach blieb sie noch eine Zeit lang als Zahlungsmittel in den Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns im Umlauf.
Die österreichisch-ungarische Krone wurde 1892 im Zuge der Einführung des Goldstandards eingeführt und ersetzte den bisherigen österreichisch-ungarischen Gulden (Florin, Forint). Zum Zeitpunkt der Umstellung wurden zwei Kronen gegen einen Gulden umgetauscht.

Österreichischer Teil der Monarchie (rot); ungarischer Teil der Monarchie (grün); Bosnien und Herzegowina – Sonderstatus (lila). Bild: Wikipedia.
Das Österreichisch-Ungarische Reich war ein komplexer Staat, der ab 1867 aus zwei Teilen bestand:
- des österreichischen Teils der Monarchie (die österreichischen Länder, Cisleithanien) und
- des ungarischen (magyarischen) Teils der Monarchie (die Länder der St.-Stephans-Krone, Transleithanien).
Diese Unterteilung spiegelte sich auch in der Währung wider. Wie bereits bei früheren Gulden (Florin, Forint) wurden zwei Arten von Kronenmünzen geprägt und in Umlauf gebracht:
- für den österreichischen Teil der Monarchie;
- für den ungarischen (magyarischen) Teil der Monarchie.
Kronen für den österreichischen und den ungarischen Teil der Monarchie
Die Kronen für den österreichischen Teil der Monarchie tragen österreichische Staatssymbole; die Inschriften darauf sind in Latein verfasst, ebenso wie die Bezeichnung der Währungseinheit: „corona“, „coronae“. Eine Krone ist in 100 Heller unterteilt.
Die Kronen für den ungarischen Teil der Monarchie tragen ungarische Nationalsymbole; die Inschriften darauf sind in ungarischer Sprache, ebenso wie die Bezeichnung der Währungseinheit: Korona. Eine Korona ist in 100 Filler unterteilt.
Es wurden Münzen der folgenden Stückelungen (Nennwerte) geprägt:
ein Farthing
zwei Heller / Füllstoffe
10 Heller / Füllstoffe
20 Heller / Füllstoffe
eine Krone
Zwei Kronen
Fünf Kronen
Zehn Kronen
Zwanzig Kronen
Einhundert Kronen
Die 1- und 2-Heller-/Filler-Münzen bestanden aus Bronze. Später wurden die 2-Heller-/Filler-Münzen aus Eisen geprägt (während des Ersten Weltkriegs).
Die 10- und 20-Heller-/Filler-Münzen wurden aus Nickel hergestellt. Später wurden sie aus einer Legierung aus Kupfer, Nickel und Zink geprägt. Die 10-Filler- und 20-Heller-/Filler-Münzen wurden (während des Ersten Weltkriegs) auch aus Eisen geprägt.
Die 1-, 2- und 5-Kronen-Münzen bestanden aus Silber, die 10-, 20- und 100-Kronen-Münzen aus Gold.
1 österreichisch-ungarische Kronenmünze
Alle 1-Krone-Münzen wiesen dieselben technischen Merkmale auf und unterschieden sich lediglich in ihren Motiven und Randinschriften.
Diese Münzen sind aus Silber mit einem Feingehalt von 835 geprägt; sie wiegen 5 Gramm und haben einen Durchmesser von 23 mm. Die Münzplatte ist 1,50 mm dick. Der Rand ist glatt und mit einer Inschrift versehen; die Münzen sind im deutschen (Medaillen-)Prägeverfahren (↑↑) geprägt.
Wie bereits erwähnt, unterscheiden sich die Münzen für den österreichischen und den ungarischen Teil der Monarchie in ihrer Gestaltung. Für jeden Teil der Monarchie wurden drei verschiedene Typen von 1-Kronen-Münzen geprägt: ein älterer Typ, ein neuerer Typ und eine Sonderausgabe. Somit gibt es letztendlich insgesamt sechs verschiedene Typen von 1-Kronen-Münzen aus Österreich-Ungarn.
Österreichische 1-Krone-Münzen
Frühere Bauart (1892–1907)

Österreichische 1-Kronen-Münze, älterer Typ, 1892–1907. Abbildung: Shop für Münzen, Banknoten und Militaria [www.cbm-store.com].
Katalognummer gemäß SCWC (Krause): KM#2804
Gesicht: Das Haupt von Franz I., das einen Lorbeerkranz trägt, ist nach rechts gewandt. Um ihn herum verläuft eine halbkreisförmige Inschrift: „FRANC·IOS·I·D·G·IMP·AVSTR·REX BOH·GAL·ILL·ETC·ET AP·REX HVNG·“ (Abkürzung für: Franz Ioseph I. Dei Gratia Imperator Austriae, Rex Bohemiae, Galiciae, Illyriae usw. et Apostolicam Rex Hungariae; in Übersetzung: Franz Joseph I., von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, König von Böhmen, Galizien, Illyrien usw. und Apostolischer König von Ungarn). Die Inschriften sind durch einen sechszackigen Stern voneinander getrennt. Der Rand der Münze ist mit Punkten verziert.
Rückseite: Die österreichische Kaiserkrone, unter der die Stückelung „1“ und das Prägejahr angegeben sind. Auf jeder Seite befindet sich ein Lorbeerzweig. Der Rand der Münze ist mit Punkten verziert.
Inschrift am Umfang: VIRIBUS UNITIS (übersetzt: Durch vereinte Kräfte).
Graveure: Anton Scharff (Vorderseite) und Andreas Neudeck (Rückseite).
Minz: Wien, Österreich.
Emissionen nach Jahr:
1892 – 235.000 Exemplare.
1893 – 50.124.500 Stück.
1894 – 2.802.500 Stück.
1895 – 15.115.000 Exemplare.
1896 – 3.068.000 Exemplare.
1897 – 2.142.000 Exemplare.
1898 – 5.855.000 Exemplare.
1899 – 11.820.000 Exemplare.
1900 – 3.745.000 Einheiten.
1901 – 10.387.000 Einheiten.
1902 – 2.947.000 Exemplare.
1903 – 2.198.000 Exemplare.
1904 – 993.000 Exemplare.
1905 – 505.000 Exemplare.
1906 – 164.500 Einheiten.
1907 – 244.000 Exemplare.
Späterer Typ (1912–1916)

Österreichische 1-Krone-Münze, späterer Typ, 1912–1916. Abbildung: Shop für Münzen, Banknoten und Militaria [www.cbm-store.com].
Katalognummer gemäß SCWC (Krause): Kilometer 1, Kurve 5, T2, 28, 20
Gesicht: Kopf von Franz Joseph I., nach rechts gewandt. Unterhalb des Kopfes befindet sich die Graveurmarke: „ST. SCHWARTZ“. Um den Kopf herum verläuft eine halbkreisförmige Inschrift: „FRANC·IOS·I·D·G·IMP·AVSTR·REX BOH·GAL·ILL·ETC·ET AP·REX HVNG·“ (Abkürzung für: Franz Joseph I., von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, König von Böhmen, Galizien, Illyrien usw. und apostolischer König von Ungarn; in der Übersetzung: Franz Joseph I., von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, König von Böhmen, Galizien, Illyrien usw. und apostolischer König von Ungarn). Der Rand der Münze ist gepunktet.
Rückseite: Die österreichische Kaiserkrone, unter der die Stückelung „1“ und das Prägejahr angegeben sind. Auf jeder Seite befindet sich ein Lorbeerzweig. Der Rand der Münze ist mit Punkten verziert.
Inschrift am Umfang: VIRIBUS UNITIS (übersetzt: Durch vereinte Kräfte).
Graveure: Stephan Schwartz (Vorderseite); Anton Scharff und Andreas Neudeck (Rückseite).
Minz: Wien, Österreich.
Emissionen nach Jahr:
1912 – 8.457.000 Exemplare.
1913 – 9.345.000 Exemplare.
1914 – 37.897.000 Exemplare.
1915 – 23.000.134 Einheiten.
1916 – 12.415.404 Exemplare.
Gedenkausgabe: 60. Jahrestag der Regierungszeit von Franz Joseph I. (1908)

1 österreichische Krone, Gedenkausgabe, 1908. Bild: Shop für Münzen, Banknoten und Militaria [www.cbm-store.com].
Katalognummer gemäß SCWC (Krause): KM#2808
Gesicht: Die Büste von Franz Joseph I. ist nach rechts gewandt. Um sie herum verläuft eine halbkreisförmige Inschrift: „FRANC·IOS·I·D·G·IMP·AVSTR·REX BOH·GAL·ILL·ETC·ET AP·REX HVNG·“ (Abkürzung für: Franz Joseph I., von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, König von Böhmen, Galizien, Illyrien usw. sowie Apostolischer König von Ungarn; in der Übersetzung: Franz Joseph I., von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, König von Böhmen, Galizien, Illyrien usw. sowie Apostolischer König von Ungarn). Der Rand der Münze ist gepunktet.
Rückseite: Die österreichische Kaiserkrone, von der Sonnenstrahlen ausgehen. Links von der Krone steht die Jahreszahl 1848, rechts 1908. Unterhalb der Krone befindet sich das kaiserliche Monogramm „FJ1“ (Franz Joseph I.) auf einem Lorbeerkranz. Unterhalb des Monogramms steht die Nennwertangabe „1 Cor.“ (1 Corona). Umgeben wird dies von einer halbkreisförmigen Inschrift: „DVODECIM LVSTRIS GLORIOSE PERACTIS“ (übersetzt: 12 Lustren glorreich vollendet). Der Rand der Münze ist mit Punkten verziert.
Inschrift am Umfang: VIRIBUS UNITIS (übersetzt: Durch vereinte Kräfte).
Graveure: Rudolf Marschall und Rudolf Neuberger (Vorderseite); Andreas Neudeck (Rückseite).
Minz: Wien, Österreich.
Programm:
1908 – 4.784.992 Exemplare.
Ungarische (Ungarn) 1-Korona-Münzen
Ältere Bauart (1892–1906)

Ungarn 1 Krone, ältere Ausführung, 1892–1906. Bild: Shop für Münzen, Banknoten und Militaria [www.cbm-store.com].
Katalognummer gemäß SCWC (Krause): Kilometer 1, Kurve 5, T484
Gesicht: Das nach rechts gewandte Haupt von Franz Joseph I. mit einem Lorbeerkranz. Unterhalb des Haupts befindet sich das Münzzeichen: „K.B.“. Um das Haupt herum verläuft eine halbkreisförmige Inschrift: „FERENCZ JÓZSEF I·K·A·CS·ÉS M·H·S·D·O·AP·KIR·“ (Abkürzung für: Franz Joseph I., von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, Apostolischer König von Ungarn, Kroatien, Slawonien und Dalmatien; in der Übersetzung: Franjo Josip I., milošću Božjom car Austrije, apostolski kralj Mađarske, Hrvatske, Slavonije i Dalmacije). Der Rand der Münze ist mit Punkten verziert.
Rückseite: Die Krone des Heiligen Stephan (die ungarische Königskrone), unter der die Nennwertangabe „1 / KORONA“ und das Prägejahr zu sehen sind. Das gesamte Motiv ist teilweise von einem Kranz aus Eichen- und Lorbeerzweigen sowie Weizenähren umrahmt. Der Rand der Münze ist mit Punkten verziert.
Inschrift am Umfang: Mein Glaube an die Tugenden der Antike.
Graveure: József Reiser (Vorderseite) und Károly Gerl (Rückseite).
Minz: Körmöcbánya (Kremnica, Kremnitz), heute in der Slowakei.
Emissionen nach Jahr:
1892 – 15.000 Exemplare.
1893 – 24.385.503 Exemplare.
1894 – 12.077.290 Exemplare.
1895 – 18.544.465 Exemplare.
1896 – 3.982.494 Exemplare.
1906 – 24.000 Exemplare.
Späterer Typ (1912–1916)

Ungarn 1 Korona, späterer Typ, 1912–1916. Abbildung: Shop für Münzen, Banknoten und Militaria [www.cbm-store.com].
Katalognummer gemäß SCWC (Krause): Kilometer 1, Kurve 5, T492
Gesicht: Das nach rechts gewandte Haupt von Franz Joseph I. mit einem Lorbeerkranz. Unterhalb des Haupts befindet sich das Münzzeichen: „K.B.“. Um das Haupt herum verläuft eine halbkreisförmige Inschrift: „FERENCZ JÓZSEF I·K·A·CS·ÉS M·H·S·D·O·AP·KIR·“ (Abkürzung für: Franz Joseph I., von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, Apostolischer König von Ungarn, Kroatien, Slawonien und Dalmatien; in der Übersetzung: Franjo Josip I., milošću Božjom car Austrije, apostolski kralj Mađarske, Hrvatske, Slavonije i Dalmacije). Der Rand der Münze ist mit Punkten verziert.
Rückseite: Die Krone des Heiligen Stephan (die ungarische Königskrone), unter der die Nennwertangabe „1 / KORONA“ und das Prägejahr zu sehen sind. Das gesamte Motiv ist teilweise von einem Kranz aus Eichen- und Lorbeerzweigen sowie Weizenähren umrahmt. Der Rand der Münze ist mit Punkten verziert.
Inschrift am Umfang: Mein Glaube an die Tugenden der Antike.
Graveure: József Reiser (Vorderseite) und Károly Gerl (Rückseite).
Minz: Körmöcbánya (Kremnica, Kremnitz), heute in der Slowakei.
Emissionen nach Jahr:
1912 – 4.004.094 Exemplare.
1913 – 5.214 Exemplare.
1914 – 5.886.000 Exemplare.
1915 – 3.934.000 Einheiten.
1916 – Unbekannt.
Jubiläumsausgabe: 1000 Jahre Ungarn (1896)

Ungarn, 1 Krone, Gedenkausgabe, 1896. Bild: Shop für Münzen, Banknoten und Militaria [www.cbm-store.com].
Katalognummer gemäß SCWC (Krause): Kilometer 1, Kurve 5, T487
Gesicht: Eine Büste von Franz Joseph I. mit der St.-Stephans-Krone auf dem Kopf. Links unterhalb der Büste befindet sich das Münzzeichen: „K.B.“. Um den Rand herum verläuft eine halbkreisförmige Inschrift: „·AZ EZ EZERÉVES MAGYARORSZÁG EMLÉKÉRE 1896·1 KORONA“ (übersetzt: “Zum Gedenken an das tausendjährige Jubiläum Ungarns 1896 / 1 Korona“). Der Rand der Münze ist mit Punkten verziert.
Rückseite: Ein Reiter, der nach links blickt. Zu seiner Linken steht eine weibliche Figur, die einen Palmzweig hält, und zu seiner Rechten ein Soldat mit einem Schwert. Im Hintergrund sind zwei Männerköpfe zu sehen.
Inschrift am Umfang: Mein Glaube an die Tugenden der Antike.
Graver: Filip Edmund Beck (Vorder- und Rückseite).
Minz: Körmöcbánya (Kremnica, Kremnitz), heute in der Slowakei.
Programm:
1896 – 1.000.000 Exemplare.
Unterscheidung zwischen älteren und neueren Typen

Bei österreichischen Münzen lassen sich die älteren und neueren Typen am einfachsten anhand des Bildnisses von Franz Joseph I. unterscheiden: Das Bildnis auf dem älteren Typ trägt eine Krone, während dies beim neueren Typ nicht der Fall ist. Ebenso unterscheidet sich der Schriftstil: Die Schrift ist beim älteren Typ verzierter, während sie beim neueren Typ vereinfacht ist.

Bei ungarischen Münzen lassen sich die älteren und neueren Typen am einfachsten anhand der Form des Kranzes um den Kopf und den Bart von Franz Joseph I. unterscheiden.
Das Sammeln von 1-Kronen-Münzen aus Österreich-Ungarn
1-Krone-Münzen sind auf dem numismatischen Markt allgemein erhältlich, insbesondere solche aus häufigeren Prägejahren in mittlerem oder unterem Erhaltungsgrad. Aufgrund ihres relativ niedrigen Preises sind sie somit für eine größere Zahl von Sammlern erschwinglich. Etwas schwieriger ist es, ältere Prägejahre dieser Münzen in einwandfreiem oder sehr gutem Zustand zu finden.
Die selteneren und besonders bedeutenden Jahrgänge stellen für Sammler eine Herausforderung dar, vor allem in höheren Erhaltungsgraden. Sie sind schwerer zu finden, und der Marktpreis kann recht hoch sein, insbesondere wenn sie sich in einwandfreiem Zustand befinden.
Österreichische 1-Kronen-Münzen sind auf dem Markt im Allgemeinen häufiger anzutreffen, da ihre Auflage im Vergleich zu den ungarischen Münzen höher ist.
Österreichisch-ungarische 1-Kronen-Münzen sind sehr beliebt und werden in den Ländern, die einst Teil des Österreichisch-Ungarischen Reiches waren oder deren Gebiete zu diesem Staat gehörten, eifrig gesammelt. Am beliebtesten sind sie in Österreich, Ungarn, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Slowenien, Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina. In diesen Ländern sind sie Bestandteil der nationalen numismatischen Sammlung. In geringerem Maße werden sie auch in Serbien, Montenegro, Rumänien, Polen und Italien gesammelt.
Auf Geldscheinen abgebildete Motive

Kaiser und König Franz Joseph I.; die österreichische Kaiserkrone; die Stephanskrone. Bild: Wikipedia.
Auf den Ein-Krone-Münzen sind vor allem drei Motive zu sehen: das Porträt von Franz Joseph I. sowie die österreichische Kaiserkrone und die ungarische Königskrone.
Franz Joseph I. war der Herrscher der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, der von 1848 bis 1916 regierte. Er wurde am 18. August 1830 in Schönbrunn bei Wien geboren und starb am 21. November 1916. Er gehörte zur Dynastie der Habsburger-Lothringer. Mit einer Regierungszeit von 68 Jahren war er einer der am längsten regierenden Monarchen seiner Zeit. Mehr über ihn unter zu Wikipedia.
Die österreichische Kaiserkrone wurde 1602 in Prag für den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Rudolf II. angefertigt. Nach der Gründung des Österreichischen Kaiserreichs im Jahr 1804 wurde sie zur österreichischen Kaiserkrone. Ab 1867 stand diese Krone für die Krone der österreichischen Hälfte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Mehr dazu unter zu Wikipedia.
Die Stephanuskron ist die ungarische Königskrone. Sie wird seit dem 13. Jahrhundert verwendet und erhielt ihre heutige Form durch die Kombination mehrerer Elemente aus verschiedenen Epochen. Charakteristisch für die Krone ist ein schräg stehendes Kreuz an ihrer Spitze. Mehr dazu unter zu Wikipedia.
Autor: Zlatko Viščević
Bilder: Shop für Münzen, Banknoten und Militaria [www.cbm-store.com]; Wikipedia [www.wikipedia.org]
Veröffentlicht am: NumizmatikaNET – Portal für Numismatik und Phaleristik







